Die Muse – Das andere Wesen

{Reblog}

Ich liebe meine Frau, Marcella.

Und ich liebe das Leben, die Frauen an sich. Unsere offene Beziehung ist ein Weg, nicht nur ein Tor. Es ist ein Weg den auch andere mit mir gehen können. Andere Frauen. Und das ist auch mein Wunsch: ich strebe nach genau dieser Vielfältigkeit, nach den Nuancen, welche mir andere Frauen schenken können, ob sie nun Marcella ebenso hat oder auch nicht.

Ich strebe nach der pefekten Geliebten, die ich aber lieber Muse nenne. Denn sie spielt eine weitaus grössere Rolle in meinem Leben als eine 'Geliebte'. Sie ist wichtig für mich, nicht nur für meine Lust oder meine Entspannung, meine Unbekümmertheit. Sondern ebenso für mein 'Ich-Sein'. Sehr wichtig.

In achtzehn Jahren habe ich Connie verloren, Vanessa, Carmen ebenso wie Silke, Nadine, Leslie und zuletzt Femke auch. Aber es ist besser eine Geliebte zu haben – als sie niemals geliebt zu haben. Fast all diese verloren zurück an die engere Welt traditioneller Beziehungen, verloren an Wünsche wie Sicherheit, Beziehungsexklusivität, Bürgerlichkeit. Alle sieben waren mir in diesen Jahren jene Musen die mir so viel gaben: Inspiration, Hingabe, Bewunderung, intellektuelle Gegnerschaft, mich Begehren, sich nach mir Verzehren, mit mir lachen und weinen – laszive Verführerinnen und Femmes Fatales, Geishas, Huris, Lebefrauen, Liebhaberinnen, Schwestern der Freude. Sie unterstützten mich in meinen Taten, gingen mit mir zusammen die neuen Wege, boten, nein: brachten mir ihre Lust und ihre Freundschaft, experimentierten mit mir, gingen mit mir zusammen Wagnisse ein, verrücktes, abgehobenes, trieben es mit mir aus grosser persönlicher Neugierde und aus freudiger Unbekümmertheit heraus in allerlei Nuance, an allerlei Orten und zu allerlei Zeiten, schenkten mir Neues, schenkten mir sich, und schenkten mir auch 'alte' Emotionen zurück. Liessen mich in sie vernarren, sie bewundern, mit ihnen den Tanz des Lebens tanzen.

Mich lebend fühlen. Ja.

-> Offene Beziehung<

Wider der blinden Tradition   'Jugendschutz'   Esther und ich   So, jetzt ist es soweit   Frei nach Truffaut  

12 Gedanken zu “Die Muse – Das andere Wesen

  1. Calm down.

    Google.de ergibt 225 Millionen Ergebnisse für Deinen Vornamen. So einmalig ist er also auch wieder nicht. Also mach bitte mal nicht so ein Tamtam darum. Zumal wer Dich kennt eh wüsste wer sowohl ausgeschrieben als auch mit L. gemeint wäre. Aber Du bist eben nicht nur eine Abkürzung für mich. Ein Mensch ist mehr als eine einbuchstabige Abkürzung.

    Calm down.

    Zudem ich Dir keinen Gefallen schuldig bin. Für was denn auch? Für's immer wieder mal schön tun und dann doch wieder Anpissen bei jeder kleinen Laune und jeder sich bietenden 'Blöse'? Und Du sprichst von Respekt… Respekt bringt man lediglich jenem entgegen, welcher sie einem in gleicher Weise zollt.

    Bleib halt hier weg, wenn es Dich so sehr stört. Schalt Dein Abo dieses Blogs ab. Ganz einfach. Die gemeinsamen Bekannten von einst interessiert er eh schon lang nicht mehr…

    (Und solltest du Aggros loszuwerden haben, komm halt ficken“+“ – der Wolf ist heut allein zuhaus' *grins*)

  2. Ja doch, es ist ziemlich unverschämt, auf derartigen Plattformen Identitäten Anderer gegen deren Willen zu lüften. Andere Blogs verhalten ich da deutlich seriöser und stilisieren Synonyme teilweise zur Kunstform.

    Aber so was hier zeugt weder von Anstand, noch von Höflichkeit oder gar Verantwortungsbewusstsein.

  3. Von einem, dessen Blog Doppelleben heißt, hätte ich jetzt nichts anderes erwartet *schmunzel* Schon gut, Schlapphut, hier wurde nicht eine einzige Identität gelüftet… das machen betreffende schon selber auf Facebook & Co. zur Genüge…

  4. Eigentlich ein schöner Rückblick, wäre da nicht der Kommentar eins. Ich frage mich immer wieder warfum Menschen nicht Ruhe geben können.

    G. wie nennt man eigentlich einen Mann in solch einer Konstellation? Muse ist ja doch eigentlich weiblich besetzt, oder? Kann es sein das es da gar keine „Bezeichnung“ für gibt?

    Ich jedenfalls kann Deinen Eintrag sehr gut nachvollziehen und wenn ich auf die Zeiten mit W., R., S., P. (nie wieder einen Mann unter 1,60m) M., E., D. und J. zurückschaue dann bin ich dankbar für die Erfahrungen und die Gewissheit, das mich diese zu der gemacht haben die ich heute bin.

    Sehnsucht wie Du sie empfindest nach dieser Vollkommenheit kommt bei mir nicht auf, zu dritt lebt es sich schön und rund – mehr geht nicht.

    LG Goldi

  5. Ein toller Text! Ich kann das sehr gut nachfühlen.

    Nur schade das die ersten Kommentare in so einen alten nutzlosen Krieg abdriften, wie getrennte Menschen ihn häufig führen. Auch das ist Teil dieser Art zu leben.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>